Eishockeystadien

 

Lanxess Arena
18.500 Zuschauer


Die Lanxess Arena ist eine Multifunktionshalle und wurde am 17.08.1998 mit einem Konzert von Luciano Pavarotti eröffnet. Bereits vor der offiziellen Eröffnung fanden Eishockeyspiele der Kölner Haie und Konzerte in der Arena statt. Bauzeit war von Juli 1996 bis Oktober 1998. Die Baukosten beliefen sich auf rund 153 Mio. Euro. Die Lanxess Arena bietet bei Eishockeyspielen 18.500 Zuschauern Platz.


Die Arena bietet maximal Platz für 20.000 Zuschauern, damit ist sie die größte Multifunktionsarena in Europa und die 26 größte der Welt.Die Lanxess Arena ist die Heimspielstätte der Kölner Haie und hat eine abdeckbare Eisfläche. Es werden in der Arena Konzerte, Tagungen, Sportveranstaltungen und vieles mehr durchgeführt.

Das offizielle Maskottchen der Lanxess Arena hört auf den Namen “Areni“ und tritt bei Großveranstaltungen auf. Neben den Kölner Haien trägt auch der VFL Gummersbach (Handball) seine Heimspiele in der Lanxess Arena aus. Die Lanxess Arena war bereits zum zweiten Mal Austragungsort der IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2001 und 2010.

Der Entwurf für die heutige Lanxess Arena wurde 1989 von der Firma Philipp Holzmann AG erstellt. Die Finanzierung wurde durch die Immobilienfonds Köln-Deutz Arena gesichert. Der Bauplatz der Lanxess Arena war der Fest- und Messeparkplatz in Köln-Deutz. Der Baubeginn zögerte sich bis 1996 aus Zweifel an der wirtschaflichkeit der Arena. Da im Vorfeld nicht genügend Mieter für die Arena gefunden werden konnten, entschied die Stadt Köln, einen Teil der Verwaltung als Mieter in die Verwaltungsgebäude ein zu mieten. Des Weiteren wurde eine Randbebauung und die Trainings- und Verwaltungszentrum für die Kölner Haie erbaut.

Betreiber der Arena ist die Arena Management GmbH. Seit dem 2. Juni 2008 heißt die Arena Lanxess Arena, da ein Kooperationsvertrag zwischen den Betreibern Kölnarena und den Leverkusener Spezialchemiekonzern Lanxess eingegangen wurde. Das Wahrzeichen der Arena ist der Bogen der in Polen gefertigt wurde und über die Arena gezogen ist. Die Dachkonstruktion ist mit Rippen versehrt, damit das Regenwasser langsam uns sicher ablaufen kann, damit einer Dachneigung vorgebeugt ist.














Lentpark an der Lentstraße
(ehemals Eisstadion an der Lentstraße)
7.200 Zuschauer


Das Freilufteisstadion an der Lentstraße wurde am 12.12.1936 feierlich eröffnet. Es war ab diesem Zeitpunkt die Trainings- und Heimspielstätte des ebenfalls 1936 gegründeten Kölner Eisklubs KSK. Bereits im Jahre 1955 war das Freilufteisstadion der Austragungsort der IIHF Eishockeyweltmeisterschaft. Im Jahre 1960 wurde das Eisstadion zum ersten Mal modernisiert. Vier Jahre später, 1964 wurde das Freiluftstadion mit einer Holzkonstruktion überdacht. Es folgten im Jahre 1968 und 1975 zwei weitere Modernisierungen sowie Ausbauten.

Im Jahre 1972 wurde die Eishockeyabteilung des Kölner EK in den selbstständigen Verein der Kölner Haie ausgegliedert der bis zum Umzug in die Lanxess Arena 1998 das Eisstadion an der Lentstraße als Trainings- und Heimspielstätte nutzte. Das letzte Heimspiel das unter der Bezeichnung „Tschüss Lentstrasse“ erfolgte, fand am 06.09.1998 statt.

Nach dem Umzug wurde das Eisstadion noch zwei Jahre als Trainingsstätte genutzt. Als im Jahr 2000 die Kölnarena 2, die nur einen Schlagschuss weit weg von der Lanxess Arena liegt, fertig gestellt wurde verließen die Kölner Haie das Eisstadion an der Lentstraße. Das Eisstadion wurde von nun an für den Hobbysport und dem Öffentlichen Eislauf genutzt. Ab 01.01.2007 ging das Stadion in den Besitz der  KölnBäder GmbH über. Die Eishalle wurde am 15.03.2007 wegen Einsturzgefahr geschlossen und von Juni bis September 2008 abgerissen.

Die KölnBäder GmbH beschloss 2008 den Bau einer neuen Eis- und Schimmstätte an der Lentstraße. Im Mai 2009 wurde mit dem Bau des modernen Lentpark begonnen. Besondere Attraktion neben dem Schwimmbad und dem Eishockeystadion ist die 260 Meter lange Eishochbahn, von der man das Hallenbad und die Eisfläche überblicken kann. Die feierliche Eröffnung des neuen “Lentpark“ an der Lentstraße erfolgte am 01.10.2011.




HaieZentrum (Kölnarena2)
2.000 Zuschauer


Als 1998 die Lanxess Arena fertig gestellt wurde, wurde mit dem Bau der Kölnarena 2 gegenüber der Arena begonnen. Das HaieZentrum wurde im Jahr 2000 feierlich eröffnet und ist eines der mordernsten Eishockeyzentren in Europa. Die Eishalle wird neben den Profis der Kölner Haie, von den Jungendmannschaften des KEC, die Damenmannschaft Cologne Brownies sowie Freizeit- und Hobbymannschaften trainieren bzw. als ihre Heimspielstätte genutzt. Die Kölnarena 2 diente während den IIHF Weltmeisterschaften 2001 und 2010 in Köln als offizielle Trainingsstätte verschiedener Nationalmannschaften.

 



IceDome (Eissporthalle Troisdorf)
1.200 Zuschauer


Die IceDome in Troisdorf ist die Heimspiel- und Trainingsstätte des EC Dynamite Troisdorf die am Spielbetrieb in der Regionalliga Nord-Rhein Westfalen teilnehmen. Die Eissporthalle ist im Besitz der Stadtwerke Troisdorf und wird ebenfalls von Hobby- und Freizeitmannschaften sowie dem öffentlichen Eislauf genutzt.


 

Eissporthalle Bergisch-Gladbach

Die Eissporthalle in Bergisch-Gladbach ist die Trainings- und Heimspielstätte des einzigen Eishockeyvereins im Rheinischen-Bergischen Kreis. Des Weiteren wird die Eissporthalle von Hobby- und Freizeitmannschaften sowie dem öffentlichen Eislauf genutzt