Die Eishockeygeschichte aus Koeln


In Köln hat der Eishockeysport eine lange Tradition und ist neben dem Fußballsport das Aushängeschild der Stadt. Die Kölner Haie wurden bis heute achtmal Deutscher Meister und brachten einige Weltbekannte Spieler heraus. Im Jahre 1936 wurde mit der Fertigstellung des Eis- und Schwimmstadions an der Lentstraße der Kölner Eisklub gegründet. Dieser beherbergte bis zum Sommer 1972 die Eishockeyabteilung die sich dann in den eigenständigen Verein der Kölner EC „Die Haie“ e.V. abgespalten hat.

Die Abspaltung wurde am 10.08.1972 vollzogen. Das erste Vereinslogo wurde vom damaligen Torwart dem Künstler Dieter Horký entworfen. Es beinhaltete das Markenzeichen den Hai. Von Beginn an nahm der KEC am Spielbetrieb in der Oberliga teil. Die erste Saison als selbstständiger Verein wurde mit dem Überlegenen Aufstieg abgeschlossen. 1976 wurden die Nationalspieler Gerhard und Udo Kießling sowie Erich Kühnhackl verpflichtet.

Im Jahre 1977 gewannen die Kölner Haie Ihre erste Deutsche Meisterschaft. Zwei Jahre nach dem ersten Titelgewinn der Vereinsgeschichte gewann man 1979 die zweite Deutsche Meisterschaft. Danach ging es sportlich in die Mittelmäßigkeit und dem Aufbau einer jungen Mannschaft mit den jungen Spielern Gerd Truntschka, Uwe Krupp und Helmut de Raaf, dazu kamen noch die erfahrenen Spieler Udo Kießling und Uli Hiemer. Mit dieser schlagfertigen Truppe spielten die Kölner Haie ab 1983 in der Spitzengruppe mit und konnten in den Jahren 1984, 1986, 1987 und 1988 innerhalb von fünf Jahren vier weitere deutsche Meisterschaften gewinnen.

Bis 1993 spielte man zwar oben in der Bundesliga mit, jedoch konnten die Erfolge aus den 80er nicht wieder holt werden. 1994 wurde dann die neue DEL gegründet. Mit der Neugründung der Liga wurde die “Die Haie GmbH“ neu gegründet die von fortan am Spielbetrieb der DEL aufnahm. Die Kölner Haie wurden in der neuen Liga Premierenmeister. Im Finale wurde der EV Landshut besiegt. 1996 wurde mit dem Bau der Kölnarena begonnen.

Als diese im Oktober 1998 fertig gestellt wurde, zogen die Kölner Haie in Ihre neue Arena um die ab 2008 den Namen Lanxess Arena bekam. Nach Jahren ohne einen Titelgewinn, konnten die Haie im Dezember 1999 den Spengler Cup in Davos gewinnen. Die bisher letzte Meisterschaft konnte dann im Jahre 2002 gewonnen werden. Es folgte dann noch zwei Jahre später der Gewinn des DEB-Pokals.



 
Fraueneishockey in Köln

Im Jahre 1982 wurden in Köln die Fraueneishockeymannschaft die Kölner Panther gegründet. Die Damen nahmen am Spielbetrieb der Nordrhein-Westfalen Frauenliga teil. Nach sechs Jahren in der NRW Liga nahmen die Kölner Panther in der Saison 1988/89 am Spielbetrieb der  teil. Nach zwei Jahren wurden die Kölner Panther neu in die NRW-Bezirksliga eingegliedert und schafften im gleichen Jahr den Aufstieg in die NRW-Landesliga. Dort nahmen Sie bis zum Ende der Kölner Panther zum Schluss der Saison 1993/94 regelmäßig am Spielbetrieb teil.

FrauenbundesligaAls Nachfolgeverein wurde am 09.09.1995 die Cologne Brownies gegründet. Die Mannschaft setzte sich hauptsächlich aus Spielerinnen der ehemaligen Kölner Panthern zusammen. Die Brownies “Heinzelmännchen“ tragen als Vereinsfarben Blau, Schwarz und Weiß. Bis zur Saison 1998/99 waren die Cologne Brownies eine reine Amateurmannschaft die nur an Freundschaftsspiele teilnahmen. Zur Saison 1998/99 stellten Die Brownies eine Mannschaft zusammen, die erstmals beim DEB gemeldet wurden um am Spielbetrieb der Landesliga Nordrhein-Westfalen teilnehmen konnte. In der Saison 1999/00 konnte die Cologne Brownies den Nordrhein-Westfalen Pokal gewinnen.

Zu Beginn des Jahres 2001 konnte der Verein eine zweite Mannschaft zum Spielbetrieb beim DEB melden. Diese zweite Mannschaft bildet seitdem den Unterbau der ersten Mannschaft. Seit der Saison 2000/01 nehmen die Cologne Brownies durchgehend am Spielbetrieb der 2. Liga Nord und der Landesliga Nordrhein-Westfalen teil. Die zweite Mannschaft spielt in der Bezirksliga Nordrhein-Westfalen. Die Kölnarena 2 ist die Trainings- und Spielstätte der Cologne Brownies.